Olympische Spiele 2012: Review – 60%
Ui, Ui, Ui, was habe ich mir da angetan? Die Olympischen Spiele 2012! Sega versprach uns mal wieder ein “Event-Game” der Extraklasse. Heraus kam ein unter Zeitdruck erstelltes Etwas! Aber erstmal von vorne! Man tritt im Spiel in 46 Disziplinen an, von denen jedoch nur wenige Mannschaftssportarten sind. Fußball oder Feldhockey? Fehlanzeige! Trotzdem sticht das Spiel mit einer super Grafik heraus. Die Stadien sind sehr detailliert gestaltet und die Musik ist einfach episch! Hier wird einem der Flair einer realen Fernsehübertragung geboten! Jedoch keiner Deutschen! Hier hätte die ARD wohl kaum ein großes Publikum erzielen können, denn das Publikum und der Kommentator in den Stadien sind wie es aussieht nur Engländer. Die Tongestalltung des Spiels ist nämlich Englisch und wirklich nur Englisch! Kommen wir zu den wirklich positiven Punkten: Mit einem ausgeprägten Multiplayer-Modus und realistischen Bewegungsabläufen kann man einen langen Spielspaß von circa. 6 Stunden geniessen! Aber immerhin muss es ja auch negative Punkte geben und zwar ganze 40%. Die KI des Spiels ist unerträglich, den in 3 Schwierigkeitsstufen ist sie oft zu schwach und gleich danach viel zu stark! Warum? Auch die Regeln der einzelnen Disziplinen sind nicht immer korrekt und die ruckeligen Animationen können einen auch schonmal zur Weißglut treiben! Schade ist auch, dass man bei Disziplinen, wie Radfahrern keine Unfälle bauen kann und man somit dem Realismus auf Wiedersehen sagen muss! Kommen wir zum wirklich schlechtesten Teil des Games… dem Karrieremodus oder eher dem “Ich-kann-meinen-Spieler-anderst-anziehen-Modus”, denn was hier geboten wird, ist ein wirklich schrecklicher Versuch das Ganze einfach zu gestalten! Einzig und allein das Aussehen und der Name lassen sich im, auch im Spiel so genannten, Karrieremodus ändern! Der Charakter lässt sich nicht weiterentwickeln oder managen. Man hat nicht die Chance zum Sponsoring oder Training und das erwarte ich dann schon bei einem Sportspiel dieser Klasse!
Bewertung: Lasst die Finger davon! OK, wenn ihr sagt: “Olympia ist mein Leben und ich vertraue darauf, dass Sega daraus ein gutes Spiel gemacht hat”, dann holt es euch, aber für Anfänger oder einfach nur generell normale Spieler, bitte nicht! Das Spiel hat starke Fehler und sie machen es zu keinem spielbar, spassigen Spiel! =60%

Ghost Recon: Future Soldier – Review – 89%
Ubisoft macht weiter und bringt uns einen neuen Teil von Ghost Recon, und zwar: Future Soldier.
Wie auch in vorherigen Games von Ubisoft wird der Schwerpunkt immer weiter von Taktik auf Shooter gelegt. Trotz alledem spiele ich für euch einen, ja, so genannten “Taktik-Shooter”. Ob das gut geht? Ja, tut es. Wie es in einer Anfangssequenz erklärt wird ist dies eine “geheime Mission“, doch dieses Gefühl von leisem heranpirschen und den Feind leise von hinten auslöschen ist schon im ersten wirklichen Match verpufft. Jetzt heißt es nur noch: Schnell, Schnell und vor allem LAUT! Das Gefühl des taktischen Vorgehens kommt hier nur noch vereinzelt vor. Doch wer über diesen kleinen Mängel hinwegschaut, hat einfach nur Spass und Action. Mit atemberaubend gut aussehenden Effekten wird einem oft das, auch von mir so geliebte, “CoD” Gefühl übermittelt. Mit tollen Methoden, die Missionen wenigstens ein bisschen Taktisch zu meistern, hat man immer wieder die Chance sich Zeit zu lassen und den Gegner erst einmal zu observieren. Z.b. mit Gadgets, wie dem Röntgenblick oder durch die Chance vorher markierte Feinde auch über größere Entfernung zu sehen!
Bewertung: Bis auf eine etwas zu schwache Kantenglättung und die etwas einfach gestrickten Missionen, die nicht mehr viel mit Taktik zu tun haben ist das Game sehr empfehlenswert und auf jedenfall zu spielen! = 89%
